Ratgeber BARF
Das Barfen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Aber es bedarf ein wenig Vorbereitung und grundsätzliches Wissen darüber, wie die Ernährung Deines Hundes umgestellt werden sollte. Aber keine Sorge, es ist leichter als Du denkst. Nach und nach wirst Du feststellen, dass Barfen mit ein wenig Übung eine wahre Freude ist. Du wirst beobachten, wie Hund und Katze das zubereitete Frischfleisch mit Genuss verputzen. Die Amerikanerin Debbie Tripp führte als erstes die Abkürzung Barf ein und nannte die Hundebesitzer, die ihre Tiere wieder ursprünglich ernähren wollten „Born Again Raw Feeders“ – „Wiedergeborene Rohfütterer“. Damit ist allerdings nicht gesagt, dass Barfer auschließlich rohes Fleisch füttern – sondern generell eben „Rohkost“. Sprich: Gemüse, Obst, Ei, Salat, Knochen – und natürlich auch Fleisch. Diese Lebensmittel werden in roher Form verfüttert. Schließlich springt dem Wolf, von dem der Hund abstammt, auch kein gekochtes Hühnchen vor die Nase. Davon abgesehen werden beim Erhitzen viele Strukturen zerstört, so dass wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen.